Ein Musical von Ulmern für Ulmer

Noch heute lacht die ganze Stadt über den gescheiterten Flugversuch. Ein Nachfahre will den Ruf des Namen Berblinger rehabilitieren, indem er den Ideen seines Urahnen zu neuen Höhenflügen verhelfen will, landet aber nach einem Zusammenbruch in der Psychiatrie. Und hier geht die Geschichte erst richtig los..

„Ich bin ein Berlinger“ erzählt vom Abheben, Höhenflügen und Abstürzen. Davon, dass man mit dem Sprung ins Ungewisse Scheitern kann. Aber auch gewinnen. Denn auf die Frage: „Was ist, wenn ich falle?“ gibt es immer nur eine Antwort. „Was ist, wenn du fliegst?“

 

NEWS!

Berblinger

auf der Burg!

Nach der durch Covid-19 bedingten Verschiebungen steht es jetzt fest. “Ich bin ein Berblinger”  geht auf die Open-Air-Bühne der Ulmer Wilhelmsburg. Gespielt wird vom   28.08. – 05.09.2021 . Mehr Info’s und Tickets HIER.

 

 

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Infos zu “alten” bereits gekauften Tickets

Tickets können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden.
Wer online gekauft hat, bekommt sein Geld automatisch zurücküberwiesen und muss nichts weiter tun.
Unser Musical über den Schneider von Ulm wird dennoch an den Start gehen – unter freiem Himmel in der Wilhelmsburg.

damals & heute

Wie alles begann

Albrecht Ludwig Berblinger wurde 1770 in Ulm geboren. Obwohl seine Leidenschaft der Mechanik galt, musste Berblinger eine Lehre als Schneider antreten. Trotzdem gab er seine Interessen nie auf, entwickelte 1808 die erste Beinprothese mit Gelenk und widmete seine Freizeit einer großen Vision: Dem Traum vom Fliegen.

Hoch hinaus

Obwohl die Ulmer Berblinger verspotteten und ihm mit Strafen und einem Berufsverbot drohten, entwickelte er einen Hängegleiter. Heimlich machte der Schneider erste Flugversuche in den Weinbergen am Ulmer Michelsberg. Wegen geeigneter thermischer Aufwinde schienen Berblingers Flieger-Träume wahr zu werden. Friedrich I., der damalige König von Württemberg, zeigte Interesse an dem Vorhaben und wollte, dass Berblinger seine Flugkünste unter Beweis stellte.

Der tiefe Fall

Als Berblinger am 30. Mai 1811 vor dem hohen Besuch über die Donau fliegen sollte, hatte er bereits bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Die Windverhältnisse waren völlig andere, als in den Weinbergen. Jedoch hoffte Berblinger auf die Kraft der Lüfte und verschob seinen Absprung auf den nächsten Tag. Der Wind blieb gleich, jedoch drängten die angereisten Zuschauer auf den Flugversuch. Berblingers Sprung endete sofort in der Donau. Sein Scheitern führte zu seinem sozialen Abstieg, weshalb der Schneider nun ein geächtetes und armes Leben führte. Berblinger starb 1829 mit dem Ruf als Betrüger.

Ein Name, eine Last

Über 200 Jahre später nimmt die Geschichte des Musicals ihren Anfang. Der Nachfahre des „Schneiders von Ulm“ litt Zeit seines Lebens unter dem Familiennamen. Wie ein Fluch lastet das Scheitern seines Vorfahren auf dem Berblinger 2.0. Bereits in der Schule wird er verhöhnt und auch später kann Berblinger den Ruf des Versagers nicht ablegen.

Der Wahn vom fliegen

Berblinger 2.0 versteift sich immer mehr auf die Idee den Ruf seines Ahnen zu rehabilitieren und so seinem eigenen Leben neuen Aufwind zu geben. In seinem Wahn verliert Berblinger immer mehr den Bezug zu seinem eigentlichen Leben und wird nach einem Nervenzusammenbruch in die Psychiatrie eingewiesen.

Fliegen oder fallen?

In der Psychiatrie trifft Berblinger auf einen skrupellosen Mitpatienten, der in Berblinger ein lukratives Geschäft wittert und Berblingers Wünsche hierfür ausnützen will. Jedoch schlägt sich die gutherzige Sekretärin des Gauners auf Berblingers Seite und gemeinsam schmieden die Beiden einen Plan, wie sie die Pläne des intriganten Ganoven vereiteln. Im weiteren Verlauf muss sich Berblinger die Frage stellen – was heißt eigentlich fliegen und was fallen?

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